13
January

Schülerinnen und Schüler fördern die Motorik von Kindern

Die Bedeutung von Motorik und Bewegung ist – wissenschaftlich erwiesen – elementar wichtig für die kindliche Entwicklung. Aus diesem Grund fand zum 14. Mal im Dezember an der BBS III Vechta das Projekt „Bewegter Kindergarten“ statt. 27 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent wurden dabei in die Arbeit zu Expertinnen und Experten für Bewegungserziehung mit dem Hengstenbergmaterial ausgebildet.

Im Sinne des vom Niedersächsischen Kultusministerium initiierten Projektes „Bewegter Kindergarten“ wirken die Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule Sozialassistenz der Justus-von-Liebig-Schule als Multiplikatoren in sozialpädagogischen Einrichtungen des Landkreises Vechta, indem sie ihr Wissen über und die Erfahrung mit dem Hengstenbergmaterial in die Kindergärten und -horte hineintragen.

Nur über Motorik und Bewegung sind Kinder in der Lage, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Sie erforschen ihre Lebenswelt, werden unabhängiger und sammeln Erfahrungen durch körperliche Aktivitäten. 

Im Rahmen des Projektes „Bewegter Kindergarten“ lernen die angehenden Sozialassistenten im Unterricht neben wissenschaftlichem Fachwissen Bewegungsangebote nach dem Hengstenberg-Modell zu planen und durchzuführen. In Gruppen erarbeiteten sie mit verschiedenen Materialien, z. B. Balancierstangen, Vierkanthölzer und Kippbrettern, einen Parcours.

Die Auswahl der Materialien geht auf die Pädagogin Elfriede Hengstenberg zurück, laut der sich diese Geräte als besonders effektiv zur Förderung der frühkindlichen motorischen und koordinativen Grundfähigkeiten bewährt haben.

Unter Anleitung von Fachlehrerin Martina Helmes präsentierten die Schülerinnen und Schüler den Parcours zum Motto „Winter in Bewegung“ Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren, die sichtlich Spaß beim Absolvieren der Stationen hatten. 

Eine Herausforderung für die Berufsfachschülerinnen und -schüler Klasse II war, den Kindern genügend Zeit zu geben, die Hindernisse im Parcours ohne Hilfe auszuprobieren und Problemlösungen selbst finden zu lassen. Die angehenden Sozialassistenten lernten, sich zurückzunehmen und aus der Beobachterrolle heraus, den selbstständigen Umgang der Kinder mit den Materialien zu initiieren; denn dadurch wird das Selbstbewusstsein der Kinder gefördert. 

Neben dem Parcours boten die Berufsfachschülerinnen und -schüler während des Workshops den Kindern weitere Bewegungs- und Gesundheitsangebote an, z. B. zu den Themen „Die Renntierausbildung“, „Die Weihnachtsbäckerei“ und „Die Kartoffel“.

Die Angebote zum Thema „Gesundheit und Ernährung“ wurden in Kooperation mit zwei Berufsfachschulklassen unter der Leitung der Fachlehrerinnen Marita Westendorf und Gerlinde Becksvoort durchgeführt.

Das Feedback der Schülerinnen und Schüler zum Workshop fiel einhellig positiv aus. Nicht nur umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich der Schulung kindlicher Bewegungskompetenz und Ernährungsprojektarbeit empfanden die Schüler als Gewinn, sondern auch den Umgang mit verschiedenen Altersgruppen und Persönlichkeiten von Kindern. 

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