Vechta/Südafrika. Zehn erlebnisreiche und bereichernde Tage verbrachte der Jahrgang 2025/27 der Landwirtschaftlichen Unternehmerschule der Justus-von-Liebig-Schule Vechta auf einer Fachexkursion in Südafrika. Geplant und organisiert wurde die Reise gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern von Klassenlehrer Hubert Focke-Meermann. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von Fachlehrer Andreas Klaus.
Im Mittelpunkt der Exkursion standen landwirtschaftliche Betriebe unterschiedlichster Produktionsrichtungen. Bereits der erste Betriebsbesuch bei TBT in Delmas hinterließen einen nachhaltigen Eindruck bei den Exkursionsteilnehmern: Zehntausende Hektar Acker- und Grünland sowie große Bestände in der Rinder- und Geflügelhaltung verdeutlichten die beeindruckenden Dimensionen landwirtschaftlicher Produktion in Südafrika.
Weitere Stationen führten die Gruppe zu einer Bananenfarm, großen Ackerbau- und Tierhaltungsbetrieben sowie zu einer Straußenfarm bei Oudtshoorn. Im Westkap erhielten die Schüler zudem Einblicke in den Anbau von Getreide, Mandeln, Zitrusfrüchten und Wein.
Auch die Milchviehhaltung stand auf dem Programm. Auf der Milchfarm Blanckenberg erfuhren die Exkursionsteilnehmer, wie die Organisation eines 60er-DeLaval-Melkkarussell für rund 1.250 Holstein-Friesian-Kühe funktioniert, die dreimal täglich gemolken werden.
Ein besonderes Stück Heimat erwartete die Gruppe bei GRIMME Africa in Kapstadt. Der Landtechnikhersteller aus Damme empfing die Vechtaer in seiner neuen südafrikanischen Niederlassung. Eine Betriebsführung sowie eine Marktanalyse boten interessante Perspektiven auf den südafrikanischen Landtechnikmarkt und die Herausforderungen vor Ort.
Neben dem fachlichen Input kamen auch kulturelle Erlebnisse sowie landschaftliche Eindrücke nicht zu kurz: Der Kruger-Nationalpark, der Tafelberg, Cape Point und das Kap der Guten Hoffnung zählten zu den Höhepunkten der Reise.
Die Fachschülerinnen und -schüler sowie ihre Begleiter kehrten mit überwältigenden Eindrücken nach Deutschland zurück. Die Vielfalt der südafrikanischen Landwirtschaft, die Größe der Betriebe, die herzliche Gastfreundschaft und die eindrucksvolle Landschaft machten diese Exkursion zu einer unvergesslichen Erfahrung. Nach zehn intensiven Tagen nahm der Jahrgang 2025/2027 zahlreiche neue fachliche Erkenntnisse, Ideen und bleibende Erinnerungen ins Oldenburger Münsterland mit zurück.

