Kurz vor den Sommerferien verabschiedete Schulleiterin Oberstudiendirektorin Marion Jänen Oberstudienrätin Mechtild Gerke in den Ruhestand.
In ihren Abschiedsworten ließ sie den Werdegang der Pensionärin Revue passieren: Von 1980 bis 1986 absolvierte Mechtild Gerke an der Universität Vechta das Studium der Erziehungswissenschaften, das sie mit dem Abschluss als Diplom-Pädagogin beendete. Nach einer zweijährigen Anstellung in der Familienbildungsstätte Ludgerus-Werk Lohne schulte sie in einer dreijährigen Ausbildung am St. Franziskus-Hospital Lohne um zur Krankenschwester. Nach einer einjährigen Tätigkeit auf der internistischen und neurologischen Station des St. Elisabeth-Stifts Damme wurde Mechtild Gerke – mit gerade einmal 31 Jahren – Leiterin einer privaten, staatlich anerkannten Altenpflegeschule in Ibbenbüren. Dort unterrichtete sie die Fächer Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Alten- und Krankenpflege. Vier Jahre später, im Jahr 1995, entschied sie sich, für eine Laufbahn als Fachlehrerin an berufsbildenden Schulen an der BBS Wildeshausen und absolvierte dort die schulpraktischen Studien. Im Jahr 1998 wechselte sie zur Justus-von-Liebig-Schule Vechta. Mittlerweile bereits Mutter von drei kleinen Kindern wurde Mechtild Gerke im Jahr 2002 zur Oberstudienrätin befördert.
Der Besuch von zahlreichen Fortbildungen sowie die Übernahme zahlreicher organisatorischer Aufgaben spiegele Mechtild Gerkes vielfältigen Interessen und ihre immerwährende Bereitschaft, sich zu engagieren, wider, stellte die Schulleiterin fest. Fast drei Jahrzehnte habe Mechtild Gerke die Justus-von-Liebig-Schule mitentwickelt, geprägt und bereichert.
Dank sprach die Schulleiterin der angehenden Ruheständlerin auch für ihre Zugewandtheit zu den Schülerinnen und Schülern aus. Besonders schätzten die Kollegen Mechtild Gerkes gelassene Art, sowie ihren Mut, sich immer wieder neu auszurichten und Verantwortung zu übernehmen, betonte die Schulleiterin.
Andre Kalkhoff verabschiedete stellvertretend für alle Mitglieder des Fachbereichs Heilerziehungspflege Mechtild Gerke als ihre Teamleiterin. Er betonte, dass auch in vielen Pflegeeinrichtungen immer wieder Grüße an Mechtild Gerke ausgerichtet würden. Dies zeige, welche Rolle sie bei den Auszubildenden gespielt habe.
Der Personalrat sprach die Glückwünsche des gesamten Kollegiums zum neuen Lebensabschnitt aus und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute und v. a. eine gute Gesundheit.
„Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“, stellte Mechtild Gerke in ihren Abschiedsworten fest. Ob jetzt der schönste Moment sei, vermöge sie zwar nicht zu sagen; es sei aber der richtige Moment, um zu gehen. Sie blickte zurück und betonte v. a. die Veränderungen, die sie an der Schule erlebt habe. Sie hoffe, etwas hinterlassen zu haben, was bleibe, und dankte für die gute Zusammenarbeit.

