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February

Zwölftklässler der Beruflichen Gymnasien der Justus-von-Liebig-Schule präsentieren ihre Projektergebnisse

Josef Kleier, der Geschäftsführer der Bürgerstiftung Vechta, sprach am Dienstag, den 30.01.2018, den Zwölftklässlern der Beruflichen Gymnasien der Justus-von-Liebig Schule Vechta seinen Dank für ihr soziales Engagement aus, das sie im Rahmen des Projektes „Sozial Spezial“ in verschiedenen Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen der Stadt und des Landkreises geleistet haben. Durch die Projekte hätten die Schüler außerdem Erfahrungen gemacht, die wichtig seien für ihre persönliche und berufliche Entwicklung, stellte Kleier fest und überreichte den Gymnasiasten zur Anerkennung ihrer Leistungen Zertifikate der Bürgerstiftung.
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Die 53 ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler hatten in den vergangenen drei Monaten in Kooperation mit der Bürgerstiftung Vechta selbstständig die Planung, Durchführung und Evaluation sozialer Projekte in zwölf vier- bis fünfköpfigen Teams durchgeführt.

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Während einer zweitägigen Präsentationsphase reflektieren die Schülerinnen und Schüler ab Montag, den 29.01.2018, den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Projekte.

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Die Bandbreite der Themen war groß. Ein Team hatte z. B. mit Schülerinnen und Schülern der Alexanderschule Vechta die Themen „Ressourcenschonung“, „richtige Mülltrennung“ und „Plastik in den Meeren“ erarbeitet. Mit Kindern des Montessouri-Kindergartens Vechta wurde ein Projekt zur Bewegungsförderung umgesetzt. Weitere Teams widmeten sich dem Thema „Integration“. Mit Schülerinnen und Schülern der Franziskusschule Lohne, der Oberschule Neuenkirchen-Vörden sowie Kindern des Vereins Pro Jugend Dinklage entwickelten die Gymnasiasten ein Theaterstück zum Thema „Integration“, erklärten auf einer imaginären Weltreise die Herkunftsländer der Schüler, erkundeten mit Kindern einer Integrationsgruppe die Stadt Dinklage und bastelten mit ihnen Modelle zum Thema „Meine Stadt in 20 Jahren“. Ein anderes Team übte während seines Integrationsprojekts an der Don-Bosco-Schule Steinfeld mit Flüchtlingskindern das Uhrenlesen.

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Während der Präsentationstage klärten drei Projektteams die Besucher der Veranstaltung über Fördermöglichkeiten der Team- und Kommunikationsfähigkeit auf, die sie mit Schülern der Antonius Grundschule Mühlen, der Höner Mark Schule Dinklage sowie Kindern des Kindergarten St. Laurentius Langförden erprobt hatten. Eine weitere Gruppe hatte sich in Zusammenarbeit mit dem Gulfhaus Vechta dem Thema „Gesunde Ernährung“ gewidmet. Andere Schüler berichteten darüber, wie sie in ihrem Projekt mit Kindern des Städtischen Kindergartens Vechta erarbeiteten, was Emotionen sind und wie man mit ihnen umgeht. Ein weiteres Team förderte die Kreativität von Kindern des Kindergarten St. Viktor Damme, indem die Gymnasiasten mit ihnen Karnevalsmasken bastelten.

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Die Darstellung der Projekte war ebenso vielfältig wie das Themenangebot. Selbstgedrehte Videos, PowerPoint-Präsentationen, Plakate, Mitmachaktionen und Gebasteltes veranschaulichten, wie die Schülerinnen und Schüler sich ihre Projektthemen erarbeitet hatten.

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Während der Präsentationstage informierten sich Eltern, externe Projektteilnehmer und Schülerinnen und Schüler aus den Gymnasien, Fachoberschulen, Berufsschulen, Berufsfachschulen und Fachschulen der Justus-von-Liebig-Schule über die Arbeit der Projektteams.

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Einhellig fiel im Anschluss auch das Fazit der Zwölftklässler aus. Trotz der vielen Arbeit, würden sie sich wieder für diese Projekte entscheiden, wenn sie erneut vor der Aufgabe stünden, weil sich der Aufwand gelohnt habe. Dies zeigten auch die gelungenen Präsentationen und die Zufriedenheit der Kooperationspartner. „Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt“, resümierte Alena Frankenberg stellvertretend für ihren Jahrgang die Projektarbeit.

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Am Ende der zweitägigen Präsentationphase dankte Schulleiterin Oberstudiendirektorin Gaby Droste-Kühling den betreuenden Studienrätinnen Martina Helmes und Marion Jänen für die Betreuung der Projekte, der Bürgerstiftung und den sozialen Einrichtungen für die Unterstützung sowie den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement.