Kreativität mit Nachhaltigkeit verbinden – das ist das Konzept des Upcyclings. Diesem widmeten sich die 27 Schüler/-innen der Klasse 2 der Fachschule Sozialpädagogik der Justus-von Liebig- Schule mit ihrer Klassenlehrerin Martina Helmes im Rahmen ihrer Ausbildung.
Getreu des Projektmottos „Aus Alt mach Neu“ schufen sie kreative Upcyclingprodukte, bei denen es sich um mehr als eine Wiederverwertung handelte. Aus scheinbar nutzlos gewordenen Materialien entstanden neue, hochwertigere Produkte. Es ging also vor allem um eine Aufwertung der Materialien – oft verbunden mit kreativem Design und innovativen Ideen. Beispielsweise wurde aus einem alten Baumstamm ein stylischer Kleiderständer, aus einer alten Kommode und anderen Materialien entstand ein Katzenbaum, ein halber Autoreifen und bemalte Holzbretter wurden zum Schaukelpferd. Diese und viele weitere Beispiele zeigten, dass Altes nicht in den Müll gehört und nutzlos ist, sondern sinnvoll weiterverarbeitet werden kann. „Wegwerfartikel gibt es nicht, nur Ressourcen, denen wir neues Leben einhauchen konnten“, so die Schüler/-innen. „Diese Philosophie verändert die Art und Weise, wie wir mittlerweile über Konsum und Abfall denken, und zeigt praktische Wege auf, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden kann.“
Die Begeisterung der angehenden Erzieher/-innen für das Projekt zeigte sich auch in ihrem Einsatz. Teilweise wurden bis zu 60 Stunden investiert, um Altes in Neues zu verwandeln. „Während der Arbeit sind wir sehr sensibilisiert worden, mit Ressourcen nachhaltig umzugehen und werden diese Haltung zukünftig in die erzieherische Arbeit einbringen“, resümieren die Schüler/-innen das Upcyclingprojekt.






