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July

Justus-von-Liebig-Schule verabschiedet 99 Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

„Mutig die eigene Zukunft gestalten“ schien das unausgesprochene Motto der Entlassungsfeier des Beruflichen Gymnasiums, der Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft sowie der Fachschule Sozialpädagogik der Justus-von-Liebig-Schule am 12.07.2014 zu sein.

 

In seinem Grußwort stellte Pfarrer Rudolf Büscher heraus, dass die Absolventinnen und Absolventen sich nun an einem markanten Punkt ihres Lebens befänden, dessen weitere Zukunft viele Möglichkeiten berge.

 

Der stellvertretende Landrat, Josef Kläne, wünschte den Schülerinnen und Schülern, die Vielfalt der Welt kennenzulernen, dabei aber nicht die Chancen zu vergessen, die sich jungen Menschen in der Region böten.

 

„Wie soll eure Zukunft aussehen?“, fragte die Elternvertreterin der Justus-von-Liebig-Schule, Sigrid Hackstedt, im Anschluss an ihre Vorredner. Sie gab den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, dass jeder sein könne, was er möge. Schulleiter Winfried Büscher appellierte an die Schülerinnen und Schüler, etwas aus ihrer Zukunft zu machen. „Ihr könnt euch entscheiden“, stellte auch Schülersprecherin Simone Dürlich fest, die für ihre Rede in Form einer Traumreise viel Applaus erntete.
“Zu jedem Abschluss gehört ein bisschen Mut“, konstatierten die Jahrgangssprecherinnen Alina Heering und Maren Heitkamp aus der Faschoberschule Ernährung und Hauswirtschaft fest und die Jahrgangssprecherinnen der Fachschule Sozialpädagogik, Sarah Negati, Svenja ter Hell und Maren Windeler, erklärten mit den Worten des französischen Dichters Victor Hugo: „Die Zukunft hat viele Namen. […] Für die Mutigen ist sie eine Chance.“ Zum Abschluss ihre Rede versprachen die Drei stellvertretend für alle Entlassschüler: „Wir werden es mit dem Leben aufnehmen“. Die Jahrgangssprecherinnen des Beruflichen Gymnasiums, Eileen Tabeling und Helen Kreimer, konstatierten: „Es liegt an uns, was wir daraus machen“.

 

Die Klassenlehrerinnen der Entlassklassen, Ulrike Böske, Dr. Karen Hampe und Elena Wegmann, rieten den Absolventinnen und Absolventen, ihren Lebensweg mutig zu gehen und auch vor Rückschlägen nicht zurückzuschrecken.

 

Alle Jahrgangssprecher dankten in ihren Reden den Lehrkräften, die sie auf ihrem bisherigen Weg begleitet hatten. Die Lehrkräfte des Beruflichen Gymnasiums wurden von den Abiturientinnen und Abiturienten mit „Oscars“ ausgezeichnet.

 

Für besonders gute Leistungen wurden die Jahrgangsbesten geehrt: Laura Pille aus dem Beruflichen Gymnasium und Olga Miller aus der Fachschule Sozialpädagogik erreichten je einen Notendurchschnitt von 1,7. Inna Ernst und Alina Heering aus der Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft erzielten je einen Notendurchschnitt von 1, 9.

 

Des Weiteren erhielten die staatlich anerkannten Erzieherinnen Svenja ter Hell, Elina Aladin und Phuong-Anh Nguyen von ihrer Klassenlehrerin Elena Wegmann die Auszeichnungen des Deutschen Sängerbundes für ihre Teilnahme am Musikprojekt „Felix – Singen mit Kindern“.

 

Musikalisch und künstlerisch eröffnet wurde die Feierstunde mit indianischen Trommelklängen der Unterstufenschülerinnen und -schüler der Fachschule Sozialpädagogik. Sie spielten einen indianischen Powwow für Kinder mit dem Titel „Twinkle, Twinkle Little Star“ von den Black Lodge Singers. Im weiteren Verlauf der Abschlussfeier begeisterten die Schülerinnen der Klasse I der Fachschule Sozialpädagogik das Publikum mit einem selbstchoreographierten Tanz zu dem Lied „Harder, Better, Faster, Stronger“ von Daft Punk. Die Abiturienntinnen Jantje Bröring und Lea Neumeister brillierten mit dem Lied „Demons“ von Imagine Dragons. Abgerundet wurde das Programm durch zwei Kurzfilme der Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums.