Präambel

Das Niedersächsische Schulgesetz verpflichtet die Schule, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen weiterzuentwickeln. Zur Umsetzung des Bildungsauftrages aus § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes hat die Gesamtkonferenz der BBS III Vechta für die Arbeit an der Justus-von-Liebig-Schule folgende Grundsätze beschlossen:

 

 

Leitbild

Innerhalb des für die Schule definierten gesetzlichen Rahmens wird größtmögliche Zufriedenheit aller Organisationsteilnehmer und Partner der Schule (Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Betriebe, Innungen, Kammern, Schulträger, Land) angestrebt.

 

Ausbildungsziele für die Schülerinnen und Schüler der Justus-von-Liebig-Schule sind eine professionelle Berufsbildung und Berufsorientierung sowie eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung.

 

Ziele für die Arbeit der Lehrkräfte sind Professionalität durch Weiterentwicklung der Lehrfähigkeit und Bereitschaft zur Weiterbildung sowie Mitmenschlichkeit, Bereitschaft zum konstruktiven Dialog und zur Kooperation.

 

Ziele für die Zusammenarbeit mit Betrieben und Organisationen sind eine optimale gegenseitige Information, Transparenz und Kooperation.

 

Interkulturelle Erziehung

 

Wir wollen Toleranz fördern durch das Kennenlernen anderer Kulturkreise mit

 

  • ihren Sitten und Gebräuchen,
  • ihren Festen und ihrer Musik,
  • ihren Sprache und Religion,
  • ihren ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen.

 

Wir wollen verschiedene Denkweisen akzeptieren sowie voneinander und miteinander lernen. Es ist uns wichtig, eine eventuell auftretende Isolation der kulturellen Gruppen an unserer Schule zu überwinden.

 

Persönlichkeitsbildung

 

Fachkompetenz

 

  • Wir sehen eine Aufgabe unserer Schule in der Erteilung eines fachlich qualifizierten Unterrichts durch die Vermittlung fachspezifischen Grund- und Spezialwissens.
  • Wir verfolgen die optimale Umsetzung des Fachwissens und fördern die Fähigkeit fachliche Probleme zu lösen.

 

Wir fördern die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler indem wir “neue” Methoden in den Unterricht integrieren, z.B.

 

  • Visualisierungstechniken wie Mind-map, Kartentechnik, Diagramme,
  • Netzplantechnik, etc.,
  • Rollenspiele,
  • meditative Übungen,
  • Interaktionsspiele,
  • Diskurstechnik,
  • Teamarbeit,
  • Lerntechniken, usw.

 

Wir fördern die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch:

 

  • das Kennenlernen der unterschiedlichen Medien,
  • die kritische Auseinandersetzung mit den Medien, die Förderung der Fähigkeit zur bewussten Auswahl der Informationen aus den Medien.

 

Wir entwickeln die Kommunikationsfähigkeit durch:

 

  • Techniken des geistigen Arbeitens, z.B. Textbearbeitung, Textanalyse, Zitieren lernen, kommentieren, argumentieren, interpretieren, Protokolle verfassen, etc.,
  • praxisbezogene Arbeitstechniken inklusive Planung und Organisation.

 

Sozialkompetenz

 

  • Wir fördern die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für sich und andere.
  • Wir machen “Mut zum Neuen” und fördern die Bereitschaft sich auf neue Situationen und Anforderungen einzulassen.
  • Wir streben an die Teamfähigkeit zu erhöhen durch Weiterentwicklung von Kontaktfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit.
  • Wir engagieren uns in der Suchtprävention an unserer Schule.
  • Wir legen Wert auf Mitmenschlichkeit im Umgang miteinander.
  • Wir streben an die Frustrationstoleranz zu erhöhen sowie Konflikte zu bewältigen und sie zu ertragen.

 

Kooperation mit der Praxis (Praktikumsbetrieb/Ausbildungsbetrieb)

 

An unserer Schule legen wir Wert auf

 

  • Projektarbeit,
  • Betriebsbesichtigungen,
  • internationale Praktika.

 

Wir fördern die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen durch

 

  • die Entwicklung gemeinsamer Ziele,
  • die gemeinsame Entwicklung von Ausbildungskonzepten,
  • Lernortkooperation,
  • die Einladung der Betriebe in die Schule.