29
May

Zwölftklässler des Beruflichen Gymnasiums der Justus-von-Liebig-Schule präsentieren ihre Projektergebnisse

„Jugend heute – Jugend in Vechta“ war das Projektthema der Klassen 12 des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales der Justus-von-Liebig-Schule, das am Mittwoch mit einer Präsentation der Ergebnisse in der Aula der Schule sein Ende fand.

 

14 fünfköpfige Schülerteams hatten fünf Monate die von Auftraggebern, wie z. B. dem Integrationsverein Vechta e. V., vorgegebenen Themen selbstständig erarbeitet.

 

Die Bandbreite der Themen war groß. Die Gymnasiasten hatten z. B. mit Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner Schule, der Ludgerus-Schule und der Albert-Schweizer-Realschule Themen wie „Freizeit und Mobilität für Jugendliche mit Behinderung“, „Gesundes Ernährungsverhalten von Jugendlichen“ und „Leben mit einer Behinderung der Sinnesorgane“ erarbeitet.

 

Einige Projektteams klärten die Besucher der Veranstaltung am Mittwoch über Essstörungen und die Folgen von Alkoholkonsum auf, während andere Teams darüber berichteten, wie sie ihre Projekte wie „Mut tut gut – Selbstbewusstsein fördern“ und „Gemeinsam Musik machen“ mit Schülerinnen und Schülern des Berufsvorbereitungsjahres der Justus-von-Liebig Schule umgesetzt hatten. Des Weiteren wurden die Behindertenfreundlichkeit der Gebäude der Justus-von-Liebig-Schule analysiert und die Trinkwasserversorgung in Vechta untersucht sowie der Nutzen eines Wasserspenders in der Schule thematisiert.

 

Zwei weitere Teams hatten mit dem Integrationsverein Vechta e. V. zusammengearbeitet. Sie informierten am Mittwoch über das Down-Syndrom und über die Integration von Menschen mit Behinderung. Für den Integrationsverein erstellten die Projektteilnehmer eine neue Informationsbroschüre und druckten individuelle Postkarten, mit denen sich der Verein bei Spendern bedankt.

 

Ein anderes Team erstellte eine Planung für die Teilnahme des 12-er Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums mit einem eigenen Wagen am Stoppelmarktumzug.

 

Die Darstellung der Projekte war ebenso vielfältig wie das Themenangebot. Selbstgedrehte Videos, PowerPoint-Präsentationen, Plakate und Mitmachaktionen veranschaulichten, wie die Schülerinnen und Schüler sich ihr Projektthema erarbeitet hatten.

 

Die Resonanz auf die Projektpräsentation war groß. Viele Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulformen der Justus-von-Liebig-Schule, Eltern und externe Projektteilnehmer informierten sich über die Arbeit der Gymnasiasten.

 

Einhellig fiel im Anschluss auch das Fazit der Zwölftklässler aus. Trotz der vielen Arbeit, würden sie sich wieder für diese Projekte entscheiden, wenn sie erneut vor der Aufgabe stünden, weil sich der Aufwand gelohnt habe. Dies zeigten auch die gelungenen Präsentationen und die Zufriedenheit der Kooperationspartner.