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January

Südafrikanerin für fünf Wochen zu Gast an der Justus-von-Liebig-Schule

Vom 2. Dezember 2012 bis zum 4. Januar 2013 besuchte Cheryl Jacob aus der südafrikanischen Stadt Richards Bay als Austauschschülerin die Justus-von-Liebig-Schule. Die 18-Jährige, deren Vorfahren holländische Buren sind, machte kurz vor ihrem ersten Deutschlandaufenthalt das Abitur in Südafrika. Nun wollte sie die deutsche Sprache lernen, weil sie in ihrer Schule nur Englisch und Afrikaans gelernt hat. Im Anschluss an ihren Aufenthalt in Vechta hat sie vor, in ihrer Heimat eine Ausbildung zur Tierarzthelferin zu absolvieren.

Im Rahmen ihres Aufenthaltes, organisiert vom Rotary Club, Vechta, machte sie mit ihrer Gastfamilie eine siebentägige Deutschlandtour, von Hamburg bis München. Dabei lernte sie neben vielen Sehenswürdigkeiten auch deutsche Weihnachtsmärkte kennen. Silvester feierte sie in Berlin. Dort konnte sie feststellen, dass man den Jahreswechsel in Deutschland anders begeht als das ‘New Year’ in Südafrika.

Besonders fasziniert war Cheryl als sie in Deutschland zum zweiten Mal in ihrem Leben Schnee erlebte.

Begeistert ist Cheryl auch von der Justus-von-Liebig-Schule, da der Schulalltag bei uns viel ungezwungener sei als an ihrer Schule in Richards Bay.

Was Cheryl damit meint, hat ihre Gastschwester Fenja Hagen aus dem Beruflichen Gymnasium unserer Schule (Klasse 12/3) im Sommer 2012 erlebt. Während der Ferien war sie sechs Wochen zu Gast bei Cheryl und ihrer Familie. Im Rahmen dieses Schüleraustausches erlebte Fenja auch den südafrikanischen Schulalltag: Auf der katholischen Mädchenschule startet man den Tag mit dreißig Minuten Gebeten und Gesang. Außerdem werden vor dem Unterricht die Hände der Schülerinnen auf Sauberkeit kontrolliert und alle Lehrer besonders begrüßt. Nicht nur diese Rituale, sondern auch die Verpflichtung mit geflochtenen Haaren zur Schule kommen, waren für Fenja gewöhnungsbedürftig.

Unvergesslich für Fenja sind die vielen Unternehmungen, die ihre Gastfamilie ihr bot, z. B. eine zehntägige Safari, Campen am Wochenende und Rugby Spiele. Insgesamt, so stellt Fenja fest, „war der Austausch toll!“