26
September

10. integrativer Musikworkshop mit Bea Nyga vom 24.9. bis 26.9.2012

Vechta. „Heute sind wir ein gutes Team. Heute sind wir voll gut drauf“ schallte es zu Hip Hop Klängen durch die Räume der Justus-von-Liebig-Schule. 33 Schülerinnen und Schüler der Elisabethschule Vechta und der Kardinal von Galen Schule Dinklage tanzten und sangen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule Sozialassistent/in der Justus-von-Liebig-Schule zum Rhythmus des Schlagzeuges.

 

Diese und ähnliche Szenen spielten sich von Montag bis Mittwoch zwischen 8.00 und 15.00 Uhr unter der Leitung der Musiker Bea Nyga und Sebastian Frank ab. Auf Einladung des Vereins für Integration behinderter Menschen e. V. gestalteten die beiden Künstler den dreitägigen Workshop unter dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht!“.

 

Es ginge darum, mit Musik zu spielen, erklärte Nyga das integrative Konzept. Dabei war es nicht nur das Ziel, den richtigen Ton zu treffen. „Vor allem soll es ein gutes Erlebnis werden“, fasste Nyga die Intention der Veranstaltung zusammen. Damit dies gelinge, bedürfe es auch Mut zur Improvisation. Beispielsweise wurde ein Schüler, der ein Naturtalent für Rhythmik besitzt, dem das Singen in der Gruppe aber nicht so liegt, kurzerhand zum Gitarristen, Trommler oder Schlagzeuger.

 

Gesungen wurden moderne Lieder, Kinderlieder, Weltmusik – gerne auch in umgetexteter Version – und Melodien von anderen Kontinenten.

 

Möglich machte dieses Musikerlebnis auch der Rotary Club Vechta, der die Veranstaltung sponserte.

 

Abschluss und für viele der Höhepunkt des dreitägigen Workshops war das Abschlusskonzert vor Eltern, Freunden und Lehrern am Mittwochnachmittag.