21
June

Hautnah und Rücken gerecht

An der Justus-von-Liebig Schule in Vechta fand am Donnerstag für die Auszubildenden des ersten Lehrjahres und den Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres ein ganz besonderer Unterricht statt.

 

Frau Glowienka, Physiotherapeutin und Referentin für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, ging auf den von Friseurinnen und Friseuren häufig geäußerten Satz ein: „Die Beine und der Rücken schmerzen nach einem Arbeitstag schon ein wenig!“ Sie erklärte den Schülerinnen und Auszubildenden zunächst die Wirkungsweise und den Aufbau der Wirbelsäule und zeigte anschließend, wie man durch die richtige Körperhaltung rückenschonend arbeiten kann. Die Übungen wurden dann auch praktisch erprobt, um die gute Haltung selber zu erfahren. Anschließend führte Frau Glowienka einen kleinen Fitness-Check durch und zeigte den Schülerinnen der Justus-von Liebig Schule Übungen zur Kräftigung der Beine und des Rückens, die sie auch abends vor dem Fernseher durchführen können. So ist die Ausrede „Ich war so kaputt, dass ich nicht mehr zum Fitnessstudio gefahren bin“ hinfällig, denn regelmäßige Durchführung dieser einfachen Übungen führt auf Dauer zu einer besseren Kondition und Konstitution.

 

Der zweite Schwerpunkt war der Hautschutz. Frau Triesch als Fachkraft für Arbeitssicherheit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege brachte den angehenden Friseurinnen und den Schülerinnen den Hautschutz nahe. Sie wurden über die verschiedenen Arten und spezifischen Eigenschaften von Handschuhen aufgeklärt. Neben dem unbedingten Tragen von Handschuhen informierte Frau Triesch umfassend über verschiedene Hautpflegeprodukte, die auf Inhaltsstoffe untersucht und angewendet wurden.

 

Durch die Einhaltung des Hautschutzplanes und durch aktiven Rückenschutz wird nicht nur die persönliche Lebensqualität der Friseurinnen und Friseure verbessert, sondern auch die Kosten für die Berufsgenossenschaft und die Krankenkassen verringert, was zu einer Beitragsverringerung führt.

 

Finanziell wurde die Veranstaltung von der AOK und der BGW unterstützt, wofür die Schule sich ganz herzlich bedankte.

 

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