15
December

Chilenische Austauschschüler zu Gast an der Justus-von-Liebig-Schule

Schüler des Beruflichen Gymnasiums heißen Austauschschüler willkommen

 

„Hola Felipe y José Ignacio y Joaquín!“ hieß es am Freitagmorgen, den 12.12.2014, in der Justus-von-Liebig-Schule. Die Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses der Klasse 11/3 des Beruflichen Gymnasiums begrüßten fröhlich ihre Gäste von der deutschen Schule in Osorno (Chile). Für zweieinhalb Monate teilen sich Felipe Neumann (16 Jahre), Joaquín Rubilar (15 Jahre) und José Ignacio Hinojosa (15 Jahre) im Rahmen des Schüleraustausches, der bereits seit 10 Jahren zwischen der Justus-von-Liebig-Schule und der Deutschen Schule in Osorno besteht, die Schulbänke mit den Gymnasiasten des Beruflichen Gymnasiums.

 

„Ich nehme am Schüleraustausch teil, weil ich mein Deutsch verbessern will. Es ist auch eine gute Möglichkeit, die Kultur und die Leute kennen zu lernen“, formulierte Felipe seine Motivation, das Weihnachtsfest und viele weitere Tage ca. 12 500 km entfernt von der Heimat zu verbringen. Alle drei teilen zudem die Reiselust, die sie nach Deutschland brachte. „Wir freuen uns hier zu sein“, äußerten sie während der Vorstellungsrunde. Nachdem auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse BG 11/3 sich auf Spanisch vorgestellt hatten, wurden bei einem gemütlichen Frühstück mit spanischer Musik erste Kontakte geknüpft. Schnell fanden sich Gemeinsamkeiten zwischen den deutschen und chilenischen Schülern, wie beispielsweise das Interesse am Fußball.

 

Chilenen Group_small

Besonders wunderten sich die Gäste aus Chile über den Altersunterschied der Schülerinnen und Schüler im Beruflichen Gymnasium. Ein dreigliedriges Schulsystem, das die Möglichkeit offen lässt, zuerst eine Ausbildung zu absolvieren und dann die gymnasiale Oberstufe zu besuchen, kennt man in Südamerika nicht. Eben so wenig kennt man dort eine duale Berufsausbildung. Wer Chancen auf einen guten Job haben möchte, müsse nach der Schule eine Universität besuchen, berichteten die Gastschüler. Viele Schulen und Universitäten in Chile würden privat geführt, sodass die Familien monatlich ein Schulgeld in Höhe von ca. 500 € bzw. Studiengebühren von ca. 800 € aufbringen müssten. Ansonsten habe man nur Chancen, wenn man ein Stipendium erhalte, berichteten die jungen Gäste.

 

Bis zum Ende ihrer Sommerferien, Ende Februar, werden Felipe, José Ignacio und Joaquín gemeinsam mit ihren Austauschpartnern den Unterricht besuchen, Ausflüge machen und viel Zeit mit ihren Gastfamilien verbringen. Silvester werden die drei dann gemeinsam mit anderen Chilenen in Hamburg feiern. Am 27. Februar 2015 wird es dann „Adios!“ heißen. Bevor die jungen Südamerikaner dann den Rückflug nach Chile antreten, werden sie noch eine Europarundreise machen.

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