15
March

Agrarschüler von Fleischzentrum Steinemann beeindruckt

Regionalität, kurze Wege und Qualität garantieren Erfolg – Agrarschüler von Fleischzentrum Steinemann beeindruckt

 

Fachexkursion der Vechtaer Justus-von-Liebig-Schüler zur Prüfungsvorbereitung – Betriebsbesichtigung echtes „Praxis-Highligt“ vor den Osterferein – Fleischwarenfabrik zur Herstellung von Wurst-, SB-Fleischwaren und Convienance-Spezialitäten-Menüs besticht durch regionale Herkunft – Schüler von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Qualitätsmanagement beeindruckt

 

Nach Ostern beginnt für 40 Auszubildende zum Landwirt der Vechtaer Justus-von-Liebig-Schule die „heiße Phase“, denn ab dann dreht sich alles nur noch um die Vorbereitung ihrer Abschlußprüfung am Ende des dritten Lehrjahrs. Und da passte die Betriebsbesichtigung des Steinfelder Fleischzentrums Steinemann am vergangenen Freitag (15.03.13) hervorragend in die Vorbereitungsphase.

 

Stefan Klune, Produktionsleiter des Fleischzentrums, Stefan Bley, Einkaufsleiter Schlachtvieh, und Silke Tasche, Qualitätssicherung, empfingen die angehenden Landwirte, die von Studiendirektor Josef Batke sowie den beiden Lehrerinnen Catharina Betz und Stefanie Evers begleitet wurden. Aufgeteilt in Gruppen bekamen die Schülerinnen, Schüler und Lehrer einen tiefen Einblick in das 1966 gegründete Unternehmen, das sich seinerzeit auf die Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren in höchster Qualität spezialisierte.

 

Stefan Klune, Stefan Bley und Silke Tasche nahmen sich sehr viel Zeit für ihre Besucher und führten sie kompetent durch den Betrieb. Dass die Rinder und Schweine, die bei Steinemann geschlachtet werden, tatsächlich aus der Region kommen, davon konnten sich die Schülerinnen und Schüler selbst überzeugen. So begleiteten sie die Schlachtung von Rindern und Schweinen vom elterlichen Betrieb ihres Mitschülers Josef Bokern aus Steinfeld. Und am Nachmittag wurde in der Schule dann gleich die Schlachtabrechnung der Vormittags geschlachteten Rinder durchgesprochen.

 

Das Steinfelder Zentrum zur Fleischgewinnung vom Schwein, Rind und Kalb wurde mehrfach ausgebaut und modernisiert. Bereits 1993 erfolgten umfangreiche Erneuerungsprojekte, die zu zwei unabhängigen Schlachtlinien führten: Schweine und Rinder werden seitdem parallel geschlachtet und verarbeitet. Für die Schüler und Schülerinnen war die Besichtigung eine einmalige Gelegenheit, denn dass beide Tierarten in einem Betrieb geschlachtet werden, ist nur selten zu finden. Jährlich werden 1.300.000 Schlachtvieheinheiten im Fleischzentrum verarbeitet. Das Vieh kommt dabei zu 100 % aus QS-zertifizierten Betrieben aus der Region, darunter zahlreiche elterliche Betriebe der Schülerinnen und Schüler. Die einzelnen Arbeitsschritte von der Anlieferung des Viehs bis zur Auslieferung der Waren erfolgen nach streng kontrollierten Bestimmungen. „So ist 1-a-Qualität garantiert. Heute arbeiten wir mit 350 Fachkräften“, stellte Produktionsleiter Stefan Klune fest. „Wir alle legen Wert auf Verantwortung und Qualität. Und das zeichnet unsere Produkte aus.“

 

Durch die fortgesetzte Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. weitere Informationen

Die Cookie-Einstellung dieser Website sind auf "Cookies erlauben" gesetzt, um Ihnen bestmögliches Browsen zu ermöglichen. Wenn Sie weiterhin auf dieser Seite bleiben ohne ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder unten auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie diesem zu.

Schließen